Besonderheiten einer Hochschulambulanz

Unsere Hochschulambulanz ist Teil einer universitären Einrichtung und am Lehrstuhl für Kinder- und Jugendlichenpsychologie und -psychotherapie angegliedert.

Das bedeutet: Wir bieten psychotherapeutische Behandlungen an – aber in einem besonderen Rahmen.

Was ist hier anders?

  • Lehre: In der Hochschulambulanz werden zukünftige Psychotherapeut*innen ausgebildet. Deshalb begleiten Masterstudierende die Diagnostik und Therapien. Sie sind entweder persönlich dabei oder über eine Kamera zugeschaltet – und sie stehen unter enger Supervision. Es sind dabei immer dieselben Personen, die euch oder Sie durch den Therapieprozess begleiten.
     
  • Videoaufnahmen: Für die Ausbildung werden in manchen Sitzungen Videos aufgenommen – natürlich nur mit Ihrem schriftlichen Einverständnis. Außerdem sprechen wir das vor der Sitzung mit Ihnen ab.
     
  • Forschung: In unserer Hochschulambulanz werden anonymisierte Daten (z. B. aus Fragebögen) gelegentlich für wissenschaftliche Forschungszwecke genutzt. Selbstverständlich informieren wir Sie vorher darüber, und eine Teilnahme ist immer freiwillig.
     
  • Keine Regelversorgung: Wir haben keinen allgemeinen Versorgungsauftrag wie z. B. niedergelassene Psychotherapeut:innen. Das bedeutet, unsere Kapazitäten sind begrenzt und eng an die Forschungs- und Ausbildungsfunktion gebunden. Manchmal führen Wartezeiten oder spezifische Anforderungen dazu, dass nicht jeder direkt einen Platz bekommen kann.
     
  • Vertraulichkeit: Alle Personen, die in Ihrer Therapie eingebunden sind – also auch die Studierenden – unterliegen selbstverständlich der Schweigepflicht und dem Datenschutz. Darüber werden wir Sie auch in unserem Erstgespräch noch einmal genauer informieren. 

Für wen ist die Hochschulambulanz geeignet?

Die Hochschulambulanz kann eine gute Anlaufstelle sein, wenn Sie:

 

  • offen für eine strukturierte Diagnostikphase sind
     
  • sich auf eine psychotherapeutische Behandlung einlassen möchten,
     
  • mit einem transparenten und lehrbezogenen Rahmen einverstanden sind,
     
  • bereit sind, auch mit Studierenden zu arbeiten.
     

     


Keine Notfallbehandlung

Bitte beachten Sie, dass wir in Notfällen keine Behandlung anbieten können. Wenden Sie sich hier an folgende Nummern:

Notruf für akute Fälle: 112

Kinder- und Jugendtelefon: 116 111

Elterntelefon: 0800 111 0 550