Für Kinder

Wer sind wir?

Wir sind Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten. Das ist ein langes Wort – aber eigentlich ganz einfach:

Wir sind Menschen, die anderen helfen, wenn es den Gedanken und Gefühlen nicht so gut geht. Dafür haben wir lange gelernt und wissen viel über das, was Kinder fühlen, denken und manchmal auch schwer finden.

Wir hören dir gut zu, versuchen dich zu verstehen und überlegen gemeinsam mit dir, wie du dich wieder besser fühlen kannst. Du musst bei uns nichts richtig machen – du darfst einfach du selbst sein.

Ob du traurig bist, wütend, unsicher oder verwirrt – wir sind für dich da.

Warum kommst du zu uns?

Wenn du dich am Knie verletzt oder Fieber hast, gehst du zur Kinderärztin oder zum Kinderarzt. Aber manchmal ist der Körper nicht krank und dir geht es trotzdem nicht gut. Zum Beispiel ist man oft traurig, hat große Angst, wird schnell wütend oder kann sich nur schwer konzentrieren – obwohl man das gar nicht will. 

In der Psychotherapie kümmern wir uns genau darum: um deine Gedanken, Gefühle und alles, was dich beschäftigt. Wir hören dir zu und überlegen gemeinsam, wie wir dir helfen können, damit du dich besser fühlst.

Wie arbeiten wir?

Um mit dir zu arbeiten, kommst du zu uns in die psychotherapeutische Ambulanz. Du kommst nicht nur einmal zu uns, sondern regelmäßig – meistens einmal in der Woche. So können wir uns gut kennenlernen. Wir reden miteinander, spielen auch mal etwas oder machen kleine Übungen – immer so, wie es für dich passt.

Manchmal bekommst du auch einen Fragebogen. Der hilft uns zu verstehen, wie es dir gerade geht und was dir vielleicht hilft.Und keine Sorge: Was du uns erzählst, behalten wir für uns. Nur wenn du möchtest, reden wir mit anderen darüber – zum Beispiel mit deinen Eltern.

Für Jugendliche

Wann kann eine Psychotherapie sinnvoll sein? 

Eine Psychotherapie kann dir helfen, wenn du in deinem Alltag mit Gedanken, Gefühlen oder Situationen zu kämpfen hast, bei denen du alleine nicht weiterkommst.

Das kann zum Beispiel so aussehen:

  • Du fühlst dich oft traurig oder antriebslos.
  • Dinge, die dir früher Spaß gemacht haben, interessieren dich nicht mehr.
  • Du fühlst dich gestresst, überfordert oder innerlich leer.
  • Du hast starke Ängste – zum Beispiel in der Schule oder mit anderen Menschen.
  • Du schläfst schlecht, kannst dich kaum konzentrieren oder machst dir ständig Sorgen.

Aber auch bei ganz anderen Problemen kann eine Therapie hilfreich sein. Wichtig ist nicht, ob dein Problem „groß genug“ ist – sondern ob du dir Unterstützung wünschst.

Wenn du denkst, dass eine Psychotherapie bei dir helfen könnte, melde dich einfach bei uns. Wir besprechen gemeinsam, was für dich sinnvoll ist – ganz in Ruhe.

Wie läuft das ab?

Der erste Schritt ist, dass du dich bei uns anmeldest. Den Link zum Anmeldeformular findest du auf unserer Website. Sobald wir deine Anmeldung bearbeitet haben, melden wir uns bei dir und vereinbaren ein Erstgespräch.

Im Erstgespräch lernst du uns kennen, und wir besprechen gemeinsam, wie es weitergehen kann. Danach folgt eine Diagnostikphase. In dieser Zeit erzählst du uns mehr über dich, füllst ein paar Fragebögen aus und wir versuchen, dein Anliegen besser zu verstehen.

Anschließend entscheiden wir gemeinsam, ob eine Therapie bei uns das Richtige für dich ist.

Wichtig: Aktuell gibt es viele Anmeldungen und leider nicht genug freie Plätze. Deshalb kann es nach der Anmeldung und auch nach dem Erstgespräch zu längeren Wartezeiten kommen. Wir führen eine Warteliste und geben dir Bescheid, sobald ein Platz frei wird. Wie lange das dauert, können wir leider nicht genau sagen. 

Wie melde ich mich an und was muss ich beachten?

Wenn du einen Therapieplatz möchtest, füll bitte unser Anmeldeformular aus. Du findest es hier auf unserer Website. Schick uns das ausgefüllte Formular per Post – wichtig: Wir dürfen dir aus Datenschutzgründen nicht per E-Mail antworten. Bei Fragen kannst du uns aber auch gerne anrufen: 03834 420 3784

Wenn du 15 Jahre oder älter bist, kannst du grundsätzlich selbst entscheiden, ob du eine Therapie machen möchtest. Bist du jünger als 15, brauchen wir zusätzlich die Einverständniserklärung deiner Eltern oder Sorgeberechtigten.

Bitte beachte: Falls du privat versichert bist, kann es auch wenn du schon 15 oder älter bist notwendig sein, dass wir die Zustimmung deiner Eltern oder Sorgeberechtigten benötigen. Das hängt von den Vorgaben deiner Versicherung ab.